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Coming of Age-Drama ‘Restless’ von Gus Van Sant

Ab dem 13. Oktober läuft 'Restless' im Kino

Ab dem 13. Oktober läuft 'Restless' von Gus Van Sant im Kino


Ab nächster Woche läuft endlich wieder ein überaus vielversprechendes Coming-of-Age Drama im Kino: Restless von Gus Van Sant.

In ‘Restless’ geht es um die junge und lebensfrohe Annabel (Mia Wasikowska), die unter Krebs im Endstadium leidet. Während einer Beerdigung trifft sie Enoch (Henry Hopper), dessen Leben seit em Unfalltod seiner Eltern nicht weniger aufgewühlt zu sein scheint. Die zwei fühlen sich einander auf liebevolle Weise sehr verbunden und als Enoch von Annabels Krankheit erfährt, bietet er ihr an, die letzten Tage gemeinsam mit ihr zu verbringen…

Die unendliche Kraft und Unbekümmertheit junger Liebe und der Umgang mit Tod und Trauer werden zu den zentralen Themen in diesem aufwühlenden Coming-of-Age Drama von Gus Van Sant. Ehrlich und feinfühlig wird der Zuschauer Zeuge einer wunderschönen und gleichzeitig tragischen Liebesgeschichte.

Enoch (Henry Hopper) und Annabel (Mia Wasikowska) in 'Restless'

Enoch (Henry Hopper) und Annabel (Mia Wasikowska) in 'Restless'

Nachdem sich in letzter Zeit die als ‘Coming of Age’-Dramen angekündigten Filme nicht selten als ziemlich ernüchternd erwiesen habe, setze ich all meine Hoffnung auf ‘Restless’. Cast und Crew bieten angenehm unbekannte Schauspieler, dafür jedoch Musik von dem unvergleichbaren Danny Elfman. Soweit so gut: Ab dem 13. Oktober läuft ‘Restless’ bei uns im Kino.

Enoch (Henry Hopper) und Annabel (Mia Wasikowska) in 'Restless'

Enoch (Henry Hopper) und Annabel (Mia Wasikowska) in 'Restless'

Erst kürzlich habe ich bereits in Zusammenhang mit James Franco und seinem Kunstprojekt beim Filmfestival in Toronto über Gus Van Sant berichtet. Ich bin wirklich ein großer Fan seiner Filme und dabei beziehe ich mich vor allem auf ‘My Own Private Idaho’, ‘Elephant’, ‘Paranoid Park’, ‘Last Days’ oder meinetwegen sogar ‘Milk’. Nicht zu vergessen auch seine Rolle als Produzent bei ‘Kids’ von Larry Clark. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein Freund von jungen Erwachsenen am Abgrund. Wer weiß.

Bildquelle: Sony Pictures Releasing GmbH

My Own Private Idaho: ‘Memories of Idaho’ von James Franco (TIFF 2011)

Verstörte, orientierungslose und unangepasste Jugendliche. Gus Van Sant beschäftigt sich seit je her in seinen Filmen mit denen, die nicht so richtig wissen was, aber eigentlich wollen und sich fragen wie. Gelegentlich wird er in die Kategorie “New-Queer-Cinema” gepresst, aber ich persönlich halte die Homo-Auswucherungen wahrhaftig nicht für das Bedeutendste an seiner Arbeit. Ende Oktober läuft in Deutschland mit “Restless” übrigens der neuste Gus Van Sant Film an.

Beim internationalen Filmfestival in Toronto stellte der Schauspieler James Franco gemeinsam mit Gus Van Sant eine sehr interessante Installation vor, hinter deren genauen Inhalt ich bisher noch nicht gekommen bin. Es handelt sich jedenfalls um eine Kunst-Film-Präsentation zu dem großartigen Film My Private Idaho – Das Ende der Unschuld bzw. My Own Private Idaho, einem Roadmovie von Gus Van Sant über zwei Stricher aus dem Jahr 1991 mit River Phoenix und Keanu Reeves.

Mehr Infos hier: http://tofilmfest.ca/films/?by=Film&at=Memories_Of_Idaho&yr=2011#Memories_Of_Idaho und hier:

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